Donnerstag, 4. August 2016

Zwei sündige Herzen

Autor/in:Tessa Dare

Taschenbuch: 478 Seiten

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (16.12.2013)

Sprache: Deutsch, Englisch

Größe: 12,3 x 4 x 18,8 cm

(Bild:http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Zwei-suendige-Herzen/Tessa-Dare/e415878.rhd#\|biblios)


Wertung: ♥ ♥ ♥ ♥ (3,5)

Inhalt:
Meredith Maddox verwaltet in einem kleinen Dorf im Süden Englands einen Gasthof, der den Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde bildet. Dieser Verantwortung ist sie sich nur allzu sehr bewusst. Kein Wunder also, dass sie die Avancen des Kriegshelden Rhys St. Maur zuerst vehement von sich weist. Trotzdem ist sie nicht in der Lage sich seiner Anziehung vollkommen zu entziehen, verbindet sie mit Rhys doch viel mehr als es am Anfang den Anschein erwecken mag…

Meine Meinung:
Auf den ersten Blick wirkt "zwei sündige Herzen" wie der typische Groschenroman. Auf dem Cover ein halbnackter Mann, die Protagonistin beschrieben als zu gleichen Maßen schön wie störrisch.
Gibt man dem Ganzen jedoch eine Chance, kommt man schon ab den ersten paar Seiten nicht mehr aus dem Lachen heraus. Merdith und Rhys harmonieren einfach perfekt. Beide entpuppen sich als überraschend dickköpfig in ihrem Bestreben, und verbauen sich mit ihrer Prinzipientreue das ei n ums andere Mal eine schnellere Lösung der gesamten Konfliktsituation. Aber wie sagt man so schön: „Warum einfach, wenns auch kompliziert geht?“

Über die fast 500 Seiten hinweg, habe ich die Beiden sehr schnell kennen und lieben gelernt, denn das Buch liest es einfacher als es sich zuerst vermuten lässt. Tessa Dare beherrscht ganz augenscheinlich ihr Fach und weiß die Geschichte stilsicher sowie wortgewandt zu Papier zu bringen.

Obwohl es sich bei „Zwei sündige Herzen“ bereits um den 2. Teil der „The Stud Club” Serie handelt, liest es sich als eigenständigen Roman, Vorkenntnisse aus dem 1. Teil sind also nicht von Nöten, tragen aber möglicherweise zu einem besseren Leseerlebnis bei. Rhys Bekannter aus London, der mysteriöse Bellamy, lockt aber schon mit dem Versprechen auf weitere Abenteuer.

Probleme hatte ich nur mit der von Zeit zu Zeit doch wirklich halsstarrigen Dickköpfigkeit des Pärchen, da sie doch häufig mal dazu tendieren ihrem Gegenüber nicht wirklich zuhören und sich hinter ihrer eigenen Weltanschauung zu verbarrikadieren. Das kann schon einmal ziemliche Kopfschmerzen bereiten, vorallem wenn sich Meredith dann auf Seite 256 fragt wie es ihr „gelingen könnte, dass jeder zufrieden, glücklich und in Sicherheit war?“ (Z.1-2) und man ihr die Lösung gerne einfach ins Gesicht schreien würde.

Fazit:
Ein überzeugender Historical Roman mit liebenswerte Charaktere n und einem überraschendem Ende, der Lust auf mehr macht. Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band.

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